die fahrten
zu dem ort
unter dem baum
mit den tönen der tropfen
wir und die käfer
alleine bei der wiese
über das büchlein gebeugt
geschichten erfunden
von leuten
wie wir
lagen
unter dem gelben schirm
das gras war feucht
spielten mit luftschlangen
schickten seifenblasen
in die welt
rannten
bis wir nicht mehr konnten
melodien begleiteten uns
vor
den schnellen abschieden
stundenlanges telefonieren
bis in den frühen morgen
von hier nach da
zukunftspläne schmieden
unter der decke liegen
füsse aus dem fenster strecken
erste schneeflocken
mündlich miteinander teilen
wiedersehen nach langer zeit
beide
mit roten haaren
unabhängig
regen
der ständige begleiter
die wiese
die käfer
kein rennen
nur die bank
und wir
bei goethe in der strasse
mit dem wundervollen lichteinfall
im zimmer
voller polaroidfotos
das eine bei mir
mein lieblingsbuch blieb da
das alte haus
neuland
hände als halt
gegen das rutschen
geschlossen
auf ewig
abschied
zeit verging
ohne neues
überraschender anruf
nach langem
mit zahnpastaküssen
wenig zeit
die zu langsam verging
sonntage im bett
veränderungen
ohne zu zeigen
welche
mit sonntagen
wie sie lange
nicht mehr waren
dinge
die weg sind
erinnerungen
und melodien
die
bis in ewigkeiten
bleiben